Arbeitsgruppe Demenz und kognitive Störungen | Universitätsklinikum für Neurologie | Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.

Die zunehmende Lebenserwartung der Menschen in den modernen Industriestaaten bedingt, dass immer mehr Menschen an einer Demenz als Folge einer neurodegenerativen Erkrankung wie z.B. M. Alzheimer erkranken. Bald werden allein in Deutschland zwei Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen sein. Entsprechend intensiv wird nach neuen Behandlungsansätzen gesucht. Diese setzen jedoch voraus, dass eine Demenzerkrankung so früh wie möglich erkannt wird.

Unsere Arbeitsgruppe konzentriert sich daher auf die Suche nach Markern, die möglichst verlässlich anzeigen, ob eine zunehmende Vergesslichkeit im Alter noch normal oder bereits verdächtig auf das Vorliegen einer demenziellen Entwicklung ist. Dabei kommen u.a. moderne bildgebende Verfahren wie das 7 Tesla-Hochfeld-Kernspintomogramm zum Einsatz.

Ein zweiter Schwerpunkt unserer Arbeitsgruppe liegt in der Entwicklung von prophylaktischen Therapieansätzen wie z.B. ein kombiniertes Gedächtnis- und Bewegungstraining. Von diesem weiß man, dass es die Manifestation einer Demenz zumindest verzögern kann.

Störungen kognitiver Prozesse verstehen zu können setzt ein Verständnis der normalen Funktion voraus. Deshalb ist ein dritter Schwerpunkt unserer AG die Erforschung von Aufmerksamkeits- und Arbeitsgedächtnisprozessen beim Gesunden. Besonders interessiert uns, wie durch die Zu- oder Abwendung von Aufmerksamkeit die bewusste und unbewusste Wahrnehmung von Sinnesreizen beeinflusst wird.

PD Dr. med. Notger Müller
Otto-von-Guericke-Universität
Universitätsklinik für Neurologie
Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R
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